Beckenbodenschwäche

Behandlung bei Beckenbodenschwäche

Der Beckenboden ist häufig ein unbekanntes Gebiet in unserem Körper.
Nach einer Geburt, bei Harnverlust, Senkungsbeschwerden oder Prostataoperationen rückt er zwangsläufig ins Bewusstsein. Dass er eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden allgemein, in der Sexualität und für eine ausgeglichene äußere wie auch innere Haltung spielt ist den meisten Menschen nicht bewusst.
Die Beckenbodenmuskulatur ist an den Bewegungsabläufen des ganzen Körpers beteiligt und beeinflusst die Position der inneren Organe.
Ein bewusster Beckenboden als kraftvolle gesunde Mitte verhilft zu mehr Gleichgewicht, Kraft und Sicherheit. Wir finden mehr Standfestigkeit und mehr Selbstvertrauen.
Die Beckenbodenmuskulatur kann jede körperliche Arbeit unterstützen. Häufig jedoch wird nicht sie eingesetzt, sondern die Muskeln des Rückens, des Bauches, der Oberschenkel und der Schultern, was zu Überlastung und Beschwerden führen kann.
Beim Beckenbodentraining geht es einerseits um eine gezielte Kräftigung des Beckenbodens, und andererseits darum zu erlernen, den Beckenboden in seiner Verbindung mit dem restlichen Körper bei alltäglichen Bewegungen einzusetzen.
Doch das vollständige Potenzial entfaltet sich durch das Erweitern der Fähigkeit, den Beckenboden bewusst an- und entspannen zu können, was auch das sexuelle Erleben bereichert.
Die große Bedeutung dieses Zentrums im Becken zeigt sich auch in Bezug auf die Vitalenergie, die sehr stark in der Beckenbodenmuskulatur wurzelt. Das Anspannen dieses Muskels bei aufgerichteter Wirbelsäule bewirkt eine physikalisch messbare Steigerung der Gehirnaktivität und damit eine Verbesserung von Konzentration, Leistungsfähigkeit und Kreativität.