Lymph Management

Was bietet unser Lymph Management

Die Lymphbehandlung - Massage regt den Lymphfluss im gesamten Körper an und führt so zu einer Reinigung und Entschlackung des Körperhaushaltes. Hilft bei Problemen des Wasserhaushaltes, Ödemen und zur Verbesserung des Hautbildes und Gewebes z.B. bei Narbenverwachsungen.

MLD - Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine relativ junge Therapieform. Behandelt wird ein System von feinen und feinsten, den ganzen Körper durchdringenden Gefäßen (das mächtigste Lymphgefäß im Körper hat in etwa den Durchmesser einer Großraumkugelschreibermine). Das Lymphsystem transportiert Flüssigkeit und "Abfall" aus dem Gewebe ab. Mit Abfall sind hier beispielsweise Blutgerinnsel oder während des normalen Stoffwechsels entstandene Gewebstrümmer gemeint. Angewandt wird die Methode bei Erkrankungen, welche mit einem Flüssigkeitsstau einhergehen. Hier sei die Mamma-Operation mit dem möglicherweise anschwellenden Arm genannt. Außerdem wirkt Lymphdrainage auf das vegetative Nervensystem entspannend; dies ist beispielsweise für Asthmatiker von Interesse. Auch die Vorliebe für Wellness - Lymphdrainage vor allem bei Kosmetikerinnen wird hierdurch verständlich. Bei der medizinischen Lymphdrainage hat sich ein standardisierter Behandlungsablauf bewährt. Hauptsächlich wird mit sanften rhythmisch-kreisend-pumpenden Bewegungen gearbeitet

Kompressionsverband

Ein korrekt angelegter Kompressionsverband ist Voraussetzung für die Heilung von venösen Ulzera und spielt auch bei der Behandlung der oberflächlichen oder tiefen Beinvenenthrombose eine wichtige Rolle. Um eine ausreichende Kompression zu gewährleisten, sollen Kurzzugbinden verwendet werden. Diese sind nur geringfügig elastisch und gewährleisten so einen ausreichenden Ruhe- und Arbeitsdruck.
 
Die Wirkung eines Kompressionsverbandes ist einfach zu verstehen. Er umgibt das Bein rundum mit festem Druck, sodass die krankhaft erweiterten Venen eingeengt werden. Dadurch können die Venenklappen wieder schliessen. Die Venenfunktion, der Blutrückfluss ins Herz, wird somit unterstützt. Mit der wieder funktionierenden Rückströmung des Blutes werden aus dem geschädigten Gewebe auch die Flüssigkeitsansammlungen und Abfallstoffe abtransportiert.
 
Schwellungen und Ödeme bilden sich zurück. Offene Geschwüre können abheilen. Die Gefahr, dass neue Entzündungen und Blutgerinnsel entstehen, wird entscheidend verringert. In Verbindung mit Bewegung bringt deshalb der Kompressionsverband schon beim ersten Anlegen spürbare Erleichterung.

Hilfestellung bei der Bestrumpfung

Die richtige und sehr wichtige Versorgung der lymphostatischen Extremitätenödeme mit Kompressionsstrümpfen ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche
Langzeittherapie. Um allen individuellen Erfordernissen
angepasst zu sein gibt es flachgestrickte Kompressionsstrümpfe in den verschiedensten Ausführungen (Strumpf, Strumpfhose, mit oder ohne Zehenspitze, Handschuhe, Armstrümpfe etc.). Der zu verwendende Kompressionsdruck und die Ausführung der Bestrumpfung hängen vom Schweregrad und der Lokalisation des Lymphödems, sowie dem Alter des Patienten ab. Wir bieten Ihnen hierfür eine wichtige Hilfestellung.

Lymphtaping

Mit dem Lymph-Tape ist es möglich, die lymphatischen Wasserscheiden zu überbrücken. Die Tapestreifen werden von der Lymphe als Leitbahn verwendet.Dieses Lymph-Taping eignet sich hervorragend als Ergänzung zur manuellen Lymphdrainge, besonders auch in behandlungfreien Zeiten wie Urlaub etc.Durch das Tragen der Tapes werden die unter der Haut liegenden Strukturen permanent angeregt. Dabei hebt das Tape praktisch die Haut an und ermöglicht eine bessere Zirkulation aller Stoffwechselprodukte.Das auf die Haut aufgeklebte Tape bewirkt eine verstärkte, in der Tiefe wirkende, konti-nuierliche Massage. Der Lymphtransport wird dabei konstant und über mehrere Tage positiv beeinflusst.

Indikation

Die Anwendungsgebiete der Manuellen Lymphdrainage sind sehr vielfältig, da ihre Wirkung in unterschiedliche physiologische Funktionen des Körpers eingreift. So wird sie unter anderem eingesetzt:
  • angeborene Lymphsystemstörungen
  • bei Verletzungen und Traumen durch Unfälle oder Sport
  • vor und nach jeglichen Operativen Eingriffen mit Ödembildung ( Schwellungen )
  • als Ödem- und Entstauungstherapie bei geschwollenen Körperregionen
  • nach Entfernung von Lymphknoten ( Krebsoperation )
  • bei lokalen Ödemen im Hirnbereich ( Migräne, MS, Hirnerschütterung usw. )
  • bei Narben
  • Verbrennungen
  • u.v.m.