Triggerpunktbehandlung

Was beinhaltet die Triggerpunktbehandlung

Ein Triggerpunkt ist nach der Definition von Travell/Simons „ein Zentrum erhöhter Reizbarkeit in einem Gewebe, das beim Zusammendrücken lokal empfindlich ist und bei ausreichender Überempfindlichkeit Übertragungsschmerz und übertragene Empfindlichkeit sowie manchmal übertragene autonome Phänomene (z.B. Schwindel, Schwitzen, Gleichgewichtsstörung, Ohrensausen etc.) und Störung der Propriozeption (= Tiefensensibilität, Wahrnehmung für den eigenen Körper) hervorruft.“

Latente Triggerpunkte verursachen häufig schmerzlose Bewegungseinschränkungen und Muskelschwäche, aktive Triggerpunkte verursachen oft quälende manchmal mit körperlichen Einschränkungen verbundene Schmerzen. Triggerpunkte werden unmittelbar durch akute Überlastung, Ermüdung durch Überarbeitung, direktes Trauma oder Unterkühlung aktiviert. Indirekt kann ein Triggerpunkt durch andere Triggerpunkte, Organerkrankungen, Gelenkerkrankungen und emotionalen Stress aktiviert werden.

Triggerpunkte können eine große Anzahl von Beschwerden verursachen oder mitverursachen, z.B.: Schulterschmerzen, „Frozen Shoulder“, Nackenschmerzen, Steifer Nacken, Kopfschmerzen, Migräne, Tennisellenbogen (Epicondylitis), Schmerzen am oberen oder unteren Rücken, Schwindel, Sehstörungen, „Schiefhals“ (Tortikollis), „Hexenschuss“ (pseudoradikuläre Symtome), Ohrengeräusche (Tinnitus), Zahnschmerzen, Gesichtsschmerz, Greifschwäche, steife Finger, „Unkrautjäterdaumen“, seitenstechenähnliche Schmerzen, Pseudo-Organschmerzen, z. B. „abakterielle Prostatitis“, Gesäßschmerz, Lumbago, Pseudo-Ischias, Wadenkrämpfe, „Joggerferse“...